Suchen
Zevvy-icons-grey-1080px-122
Publiziert: 06 Sept. 2023
Aktualisiert: 07 Dez. 2023

Den Lock-in-Effekt umgehen - Wie?

In der Immobilienwelt gibt es ein immer grösser werdendes Problem bei den Energienebenkosten: der Lock-in-Effekt. Wenn man sich z.B. für einen Anbieter von Heizkostenverteiler entscheidet, kann man diese Kooperation über Jahrzehnte praktisch nicht mehr ändern. Dies stellt eine Hürde dar, insbesondere für Portfoliobesitzer, Immobilienverwaltungen und Hausbesitzer. Hier schafft zevvy Abhilfe.

Doch was ist ein Lock-in-Effekt überhaupt?

Und wieso sind Fachplaner unter Zugzwang?

Der Lock-in-Effekt in der Energiebranche

Der Lock-in-Effekt tritt oft auf, wenn Dienstleistungen und Hardware eng miteinander verknüpft sind. Häufig werden Heizkostengeräte, Zähler und andere Lösungen von einem Anbieter installiert und auch dessen Abrechnungsdienstleistung mitbestellt. Die Immobilienbesitzer sind ab dann für Jahrzehnte faktisch an dessen Hardware und Dienstleistungen gebunden. Wenn im Laufe des Lebenszyklus der Immobilie eine Änderung an der Gebäudetechnik vorgenommen wird (wie z.B. der Einbau von Ladestationen), müssen wieder vom selben Hersteller Geräte eingebaut werden. Egal was diese kosten.

Ein Wechsel des Anbieters erfordert meist Jahre der Vorlaufzeit sowie einen Austausch der Hardware, was mit erheblichen Kosten verbunden ist und aus diesem Grund wenig attraktiv ist.

Die Situation wird noch komplexer, wenn Vermieter oder Immobilienverwaltungen spezielle Hardware oder Systeme zur Erfassung von Nebenkosten verwenden. Mieter sind dann an den Dienstleister gebunden, der diese Systeme installiert hat, oft für viele Jahrzehnte.

Falls Sie als Kund:in nun beispielsweise nicht mit den Services oder den Geräten zufrieden sind, haben Sie kaum eine Möglichkeit zum Wechseln.

Wie geht zevvy mit diesem Problem um?

Bei zevvy haben wir den herkömmlichen Ansatz um 90 Grad gedreht. Anstatt Dienstleistungen und Hardware eng zu verknüpfen, setzen wir auf eine Entkopplung.

Dies bedeutet, dass Hardware und Daten auf der einen Seite stehen und Dienstleister auf der anderen Seite. Sprich, Sie können wählen, mit welchen Smart-Metern, Zählern, Dienstleistern oder Anbietern Sie zusammenarbeiten wollen, und diese auch auswechseln, wenn Sie unzufrieden sind. Ohne Ihre Daten zu verlieren. Der Lock-in-Effekt wird dadurch erheblich abgeschwächt.

Zur Veranschaulichung der 90 Grad Wende stehen die unterstehenden Grafiken.

  1. Grafik 1 zeigt die "alte" Welt der Energie, wo ein Anbieter alle Daten bei sich lagert.
  2. In Grafik 2 haben wird die neue Energiewelt, in der Sie als Konsument:in entscheiden, welche Anbieter für welche Bereiche Sie verwenden wollen.
Zevvy alte welt der Energie
Zevvy neue welt energie horizontal
Zugriff auf die eigenen Daten

Einer der grössten Vorteile der Entkoppelung ist, dass die Daten vollständig den Kunden gehören.

Portfoliobesitzer und Immobilienverwalter können zum Beispiel über zevvy Ausschreibungen durchführen und je nach Bedarf und Gebäude die Hardware oder die Dienstleister austauschen. Diese Flexibilität ist entscheidend, insbesondere in einer Welt, in der sich die Anforderungen an Energieeffizienz, Solarstrom, Heizkosten, Wasser und Ladestationen ständig ändern.

Bei zevvy haben die Nutzer:innen daher uneingeschränkten Zugriff auf ihre eigenen Energiedaten, was bei geschlossenen Systemen oft nicht der Fall ist.

zevvy bietet dadurch eine Verbindung zu ESG (Environmental, Social, Governance) Nachhaltigkeitsreports und ermöglicht nicht nur den Wechsel von Dienstleistern, sondern auch die Kontinuität der Datenerfassung und -verwaltung.


Zugzwang für Planer

In der Vergangenheit wurde vom Planer oft ohne überlegen ein proprietäres System in der Offerte eingesetzt. Dies wird von immer mehr Bauherrenberater und Portfolioverwalter als unseriös betrachtet. Es wird immer mehr verlangt, dass ein System offen und vernetzbar sein muss. So wie zevvy. Hardware und Abrechnungsdienstleistungen können jederzeit kombiniert oder ausgetauscht werden, was essentiell ist für eine zukunftsfähige Gebäudetechnik und Energieabrechnung. Auch die Abrechnungsplattform zevvy kann leicht umgangen werden, wenn es nötig ist.

Dazu definieren Planer in den Offerten jeweils, dass eine offene Abrechnungsplattform verwendet werden muss. Die Abrechnungsdienstleister von zevvy haben sich für den offenen Weg entschieden und stellen gerne Offerten aus.

Mehr zu unseren Partnern und Schnittstellen finden Sie unter Schnittstellen & Partner.