Publiziert: 16 Mai 2022
Aktualisiert: 23 Okt. 2026
Einen virtuellen ZEV konfigurieren (vZEV)
Wir zeigen hier Schritt für Schritt was Sie tun müssen, um Ihr vZEV mit zevvy aufzusetzen und Daten automatisch zu importieren. Idealerweise haben Sie vorher bereits die Vorbereitungen für eine vZEV abgeschlossen (Vorbereitungen für einen virtuellen ZEV)
Tipp: Ein virtueller ZEV funktioniert grundsätzlich wie ein reguläres ZEV mit Datenimport via Schnittstelle.
Klicken Sie am linken Bildschirmrand auf Kosten [1].
Hier klicken Sie auf " + Kostenart" [2], um eine neue Kostenart zu eröffnen.
Als neue Kostenart wählen Sie Strom (ZEV) und Speichern diese anschliessend.
Wählen Sie die Kostenart Strom (ZEV) aus. Sie können die Kostenart umbenennen bspw. Strom vZEV (Kostenart -> Konfiguration -> Grundkonfiguration)
Tipp: Um weiterführende Einstellungen vorzunehmen, empfehlen wir im Benutzerhandbuch die jeweiligen Stichwörter zu suchen.
Sie haben folgende Möglichkeiten die Messdaten Ihres Netzbetreibers mit zevvy zu verbinden:
Automatische Übergabe per ebIX
So gut wie alle Netzbetreiber bieten ihnen an die Daten automatisch via Swisseldex zu versenden. Bei zevvy ist dafür das Abo "zevvy-Lite" nötig.
Für die Abrechnung bei zevvy brauchen Sie grundsätzlich mindestens:
- Einen Zähler pro Nutzeinheit die abgerechnet werden soll (z.B. eine Wohnung)
- Einen Zähler für die Stromproduktion.
Sie können beim Verteilnetzbetreiber (VNB) beantragen, dass die Zähler Daten für das virtuelle ZEV via Swisseldex an ZEVVY-AG-ST gesendet werden, an die EIC Nummer 12X-00000020B4-V und der Rolle Netzanschlussnehmer (DEC) oder Energiegemeinschaftsverwalter (CEM):
Die vZEV Verbrauchs-Daten werden dann von Ihrem VNB über die Schnittstelle ins zevvy Portal importiert.
Manuelle Übergabe per CSV
Viele Netzbetreiber bieten an die Messdaten als CSV per E-Mail zu versenden (Also können Sie die Daten im Excel ansehen). Manuellen Datenimport offerieren wir bereits im "zevvy-Basic" Abo.
Eine Anleitung zum importieren von Messdaten via CSV finden Sie hier: Messdaten per CSV importieren.
Begeben Sie sich in Ihrem Standort zu den Messdaten [1] und wählen Sie die Nutzeinheit [2] aus, bei welcher Sie einen SDAT Messpunkt hinzufügen möchten. Klicken Sie dann auf + Messpunkt [3] hinzufügen.
Im geöffneten Popup können Sie nun als erstes den Typ auswählen [4]. Wählen Sie dort SDAT aus. Danach ändern sich die Eingabefelder. Hier können Sie nun die Messpunkt-ID [5] eingeben. Die 33-stellige Nummer beginnt immer mit CH. Klicken Sie danach auf Speichern [6].
Sie werden aufgefordert, die Bedingungen für die Verwendung von SDAT zu lesen und zu akzeptieren. Danach wird Ihnen das Gerät hinzugefügt.
Nachdem das Gerät hinzugefügt worden ist, können Sie die Seite neu aktualisieren. Überprüfen Sie nun, ob die Messdaten plausibel sind. Machen Sie einige Stichproben und passen Sie den Filter [7] an, um einige Tage zu kontrollieren. Es kann sein, dass ein falsches Register verknüpft ist, dann prüfen Sie ebenfalls die Messdaten der weiteren Register mit der Schlatfläche Register wechseln [8]. Bei einer Solaranlage sollte dies in den meisten Fällen "Produktion" sein und nicht das Standardregister "Verbrauch".
Bei SDAT handelt es sich immer um Verbrauchsdaten pro 15 Minuten.
In der Geräteliste haben Sie die Rohdaten und alle Register immer verfügbar und Sie können diese auch hier verwalten und prüfen.
Wechseln Sie dafür zu den Listen [9] und Geräte [10]. Hier werden Ihnen alle Geräte die Sie hinzugefügt angezeigt. Ebenfalls deren Status, ob fortlaufend Messdaten empfangen werden. Falls ein Register falsch verknüpft ist, können Sie dies auch hier korrigieren. Mehr Infos dazu finden Sie hier: Messdaten via Geräteliste verbinden
Unsere Erfahrung:
Viele Betreiber möchten, dass das Total (Verbrauch und Kosten) des Zusammenschlusses nicht auf der Abrechnung ausgewiesen wird.
Sie können hierzu in den Einstellungen unter Rechnungs-PDF - Layout - die Einstellung Superkompakt einstellen. Speichern Sie die Einstellung und rechnen Sie wie gewohnt ab. Die verkürzte Darstellungsform der Abrechnung weist das Total nun nicht mehr aus.